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Die Unterschiede zwischen WIFI5 und WIFI6

 1Netzwerksicherheitsprotokoll

In drahtlosen Netzwerken ist die Bedeutung der Netzwerksicherheit nicht zu unterschätzen. WLAN ist ein drahtloses Netzwerk, das es mehreren Geräten und Nutzern ermöglicht, sich über einen einzigen Zugangspunkt mit dem Internet zu verbinden. WLAN wird häufig auch an öffentlichen Orten genutzt, wo die Kontrolle darüber, wer sich mit dem Netzwerk verbinden kann, weniger streng ist. In Unternehmensgebäuden müssen sensible Informationen geschützt werden, falls Hacker versuchen, Daten zu zerstören oder zu stehlen.

Wi-Fi 5 unterstützt die Protokolle WPA und WPA2 für sichere Verbindungen. Dies sind wichtige Sicherheitsverbesserungen gegenüber dem veralteten WEP-Protokoll, das jedoch nun einige Schwachstellen aufweist. Eine dieser Schwachstellen ist der Wörterbuchangriff, bei dem Cyberkriminelle Ihr verschlüsseltes Passwort durch verschiedene Versuche und Kombinationen erraten können.

Wi-Fi 6 ist mit dem neuesten Sicherheitsprotokoll WPA3 ausgestattet. Daher nutzen Geräte, die Wi-Fi 6 unterstützen, gleichzeitig die Protokolle WPA, WPA2 und WPA3. Wi-Fi Protected Access 3 (WPA3) bietet verbesserte Multi-Faktor-Authentifizierung und Verschlüsselung. Die OWE-Technologie verhindert die automatische Verschlüsselung, und scannbare OR-Codes werden direkt mit dem Gerät verbunden.

2Datenübertragungsgeschwindigkeit

Geschwindigkeit ist ein wichtiges und faszinierendes Merkmal, das neue Technologien erfüllen müssen, bevor sie auf den Markt kommen. Sie ist entscheidend für alles, was im Internet und in jedem Netzwerk geschieht. Höhere Übertragungsraten bedeuten kürzere Downloadzeiten, flüssigeres Streaming, schnellere Datenübertragung, bessere Video- und Sprachkonferenzen, schnelleres Surfen und vieles mehr.

Wi-Fi 5 bietet eine theoretische maximale Datenübertragungsrate von 6,9 Gbit/s. In der Praxis liegt die durchschnittliche Datenübertragungsrate des 802.11ac-Standards bei etwa 200 Mbit/s. Die tatsächliche Übertragungsrate hängt von der QAM-Modulation (Quadraturamplitudenmodulation) und der Anzahl der mit einem Access Point oder Router verbundenen Geräte ab. Wi-Fi 5 nutzt 256-QAM-Modulation, die deutlich niedriger ist als bei Wi-Fi 6. Die MU-MIMO-Technologie von Wi-Fi 5 ermöglicht die gleichzeitige Verbindung von bis zu vier Geräten. Je mehr Geräte, desto höher die Bandbreitenverteilung und desto geringer die Übertragungsgeschwindigkeit für jedes einzelne Gerät.

Im Gegensatz dazu ist Wi-Fi 6 hinsichtlich der Geschwindigkeit die bessere Wahl, insbesondere in stark ausgelasteten Netzwerken. Es nutzt 1024-QAM-Modulation für eine theoretische maximale Übertragungsrate von bis zu 9,6 Gbit/s. Die Geschwindigkeiten von Wi-Fi 5 und Wi-Fi 6 unterscheiden sich von Gerät zu Gerät kaum. Wi-Fi 6 ist zwar immer schneller, der größte Geschwindigkeitsvorteil zeigt sich jedoch erst, wenn mehrere Geräte mit einem WLAN-Netzwerk verbunden sind. Die genaue Anzahl der verbundenen Geräte, ab der die Geschwindigkeit und die Internetstärke von Wi-Fi-5-Geräten und -Routern bei der Verwendung von Wi-Fi 6 merklich abfallen, ist kaum wahrnehmbar.

3. Verfahren zur Balkenformung

Beamforming ist eine Signalübertragungstechnik, die ein Funksignal gezielt zu einem bestimmten Empfänger sendet, anstatt es aus verschiedenen Richtungen auszustrahlen. Mithilfe von Beamforming kann der Access Point Daten direkt an das Endgerät senden, anstatt das Signal in alle Richtungen zu verteilen. Beamforming ist keine neue Technologie und findet sowohl in WLAN 4 als auch in WLAN 5 Anwendung. Im WLAN-5-Standard werden nur vier Antennen verwendet, WLAN 6 hingegen acht. Je besser der WLAN-Router Beamforming einsetzen kann, desto höher sind Datenrate und Reichweite des Signals.

4. Orthogonales Frequenzmultiplexverfahren (OFDMA)

Wi-Fi 5 nutzt für die Netzwerkzugriffskontrolle die Technologie Orthogonal Frequency Division Multiplexing (OFDM). Dieses Verfahren begrenzt die Anzahl der Nutzer, die gleichzeitig auf einen bestimmten Subträger zugreifen. Im 802.11ac-Standard verfügen die Frequenzbänder 20 MHz, 40 MHz, 80 MHz und 160 MHz über 64, 128, 256 bzw. 512 Subträger. Dies schränkt die Anzahl der Nutzer, die sich gleichzeitig mit einem WLAN-Netzwerk verbinden und es nutzen können, erheblich ein.

Wi-Fi 6 hingegen nutzt OFDMA (Orthogonal Frequency Division Multiple Access). Die OFDMA-Technologie multiplexiert den vorhandenen Subträgerraum im selben Frequenzband. Dadurch müssen Nutzer nicht mehr auf einen freien Subträger warten, sondern können problemlos einen finden.

OFDMA weist mehreren Nutzern unterschiedliche Ressourceneinheiten zu. Im Vergleich zu früheren Technologien benötigt OFDMA viermal so viele Unterträger pro Kanalfrequenz. Das bedeutet, dass der 802.11ax-Standard in den 20-MHz-, 40-MHz-, 80-MHz- und 160-MHz-Kanälen 256, 512, 1024 bzw. 2048 Unterträger bereitstellt. Dadurch werden Überlastung und Latenz reduziert, selbst bei der Verbindung mehrerer Geräte. OFDMA verbessert die Effizienz und verringert die Latenz, wodurch es sich ideal für Anwendungen mit geringer Bandbreite eignet.

5. Multiple User Multiple Input Multiple Output (MU-MIMO)

MU-MIMO steht für „Multiple User, Multiple Input, Multiple Output“ (Mehrfachnutzer, Mehrfacheingabe, Mehrfachausgabe). Es handelt sich um eine drahtlose Technologie, die es mehreren Nutzern ermöglicht, gleichzeitig mit einem Router zu kommunizieren. Die Kapazität von MU-MIMO hat sich zwischen Wi-Fi 5 und Wi-Fi 6 deutlich verändert.

Wi-Fi 5 nutzt Downlink-MIMO mit 4×4 MU-MIMO (unidirektional). Dadurch können mehrere Nutzer mit bestimmten Einschränkungen auf den Router zugreifen und eine stabile Wi-Fi-Verbindung nutzen. Sobald die Grenze von vier gleichzeitigen Übertragungen überschritten wird, kommt es zu einer Überlastung des Wi-Fi-Netzwerks, die sich durch Anzeichen wie erhöhte Latenz, Paketverlust usw. bemerkbar macht.

Wi-Fi 6 nutzt 8×8 MU-MIMO-Technologie. Dadurch können bis zu acht Geräte gleichzeitig mit dem WLAN verbunden sein und es aktiv nutzen – ohne Störungen. Noch besser: Das Wi-Fi-6-MU-MIMO-Upgrade ist bidirektional. Das bedeutet, dass Peripheriegeräte über mehrere Frequenzbänder mit dem Router verbunden werden können. Dies verbessert unter anderem die Upload-Geschwindigkeit ins Internet.

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6. Frequenzbänder

Ein wesentlicher Unterschied zwischen Wi-Fi 5 und Wi-Fi 6 liegt in den verwendeten Frequenzbändern. Wi-Fi 5 nutzt ausschließlich das 5-GHz-Band und ist daher weniger störungsanfällig. Der Nachteil besteht in der geringeren Reichweite und der reduzierten Fähigkeit, Wände und andere Hindernisse zu durchdringen.

Wi-Fi 6 hingegen nutzt zwei Frequenzbänder, die Standardfrequenzen 2,4 GHz und 5 GHz. Mit Wi-Fi 6e erweitern die Entwickler die Wi-Fi-6-Familie um ein 6-GHz-Band. Wi-Fi 6 nutzt sowohl das 2,4-GHz- als auch das 5-GHz-Band, wodurch Geräte automatisch nach verfügbaren Frequenzen suchen und diese mit weniger Störungen und besserer Kompatibilität nutzen können. So profitieren Nutzer von den Vorteilen beider Netzwerke: höhere Geschwindigkeiten in unmittelbarer Nähe und eine größere Reichweite, wenn sich die Geräte nicht am selben Ort befinden.

7. Verfügbarkeit von BSS-Farbstoffen

Die BSS-Farbgebung ist ein weiteres Merkmal von Wi-Fi 6, das es von früheren Generationen unterscheidet. Es handelt sich dabei um eine neue Funktion des Wi-Fi-6-Standards. BSS (Basic Service Set) ist an sich ein Bestandteil jedes 802.11-Netzwerks. Allerdings können erst Wi-Fi 6 und zukünftige Generationen die BSS-Farben anderer Geräte mithilfe von BSS-Farbkennungen entschlüsseln. Diese Funktion ist entscheidend, da sie Signalüberlagerungen verhindert.

8. Unterschied in der Inkubationszeit

Latenz bezeichnet die Verzögerung bei der Übertragung von Datenpaketen zwischen zwei Orten. Eine niedrige Latenz nahe null ist optimal und bedeutet, dass die Übertragung kaum oder gar nicht verzögert wird. Im Vergleich zu Wi-Fi 5 bietet Wi-Fi 6 eine deutlich geringere Latenz und ist daher ideal für Unternehmen und Organisationen. Auch Privatanwender profitieren von dieser Funktion der neuesten Wi-Fi-Modelle, da sie eine schnellere Internetverbindung ermöglicht.Internetverbindung.


Veröffentlichungsdatum: 10. Mai 2024