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Der Schalterwechsel erfolgt auf folgende drei Arten

1) Geradeaus:

Ein Straight-Through-Ethernet-Switch kann man sich wie eine Telefonvermittlungsanlage mit einer Kreuzung zwischen den Ports vorstellen. Sobald er ein Datenpaket am Eingangsport erkennt, prüft er dessen Header, ermittelt die Zieladresse, wandelt diese mithilfe einer internen dynamischen Lookup-Tabelle in den entsprechenden Ausgangsport um, verbindet den Schnittpunkt von Eingang und Ausgang und leitet das Datenpaket direkt an diesen weiter. Dadurch wird die Vermittlungsfunktion realisiert.

2) Speichern und weiterleiten:

Das Store-and-Forward-Verfahren ist die am weitesten verbreitete Methode in Computernetzwerken. Dabei werden die Datenpakete des Eingangsports zunächst gespeichert und anschließend einer CRC-Prüfung (zyklische Redundanzprüfung) unterzogen. Nach der Verarbeitung fehlerhafter Pakete wird die Zieladresse des Datenpakets ermittelt und mithilfe einer Lookup-Tabelle an den Ausgangsport übermittelt, um das Paket zu senden.

3) Fragmentisolierung:

Dies ist eine Lösung zwischen den ersten beiden. Sie prüft, ob die Länge des Datenpakets 64 Bytes nicht überschreitet. Ist sie kürzer, wird das Paket als ungültig betrachtet und verworfen; ist sie länger, wird es gesendet. Auch diese Methode bietet keine Datenvalidierung. Ihre Datenverarbeitungsgeschwindigkeit ist höher als bei Store-and-Forward, aber niedriger als bei Cut-Through.

Der Schalterwechsel erfolgt auf folgende drei Arten


Veröffentlichungsdatum: 27. März 2022