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Was ist eine DCI-Box?

Ursprung des DCI-Netzwerks

 Anfangs waren Rechenzentren relativ einfach aufgebaut: ein paar Serverschränke, einige Hochleistungs-Klimaanlagen in einem beliebigen Raum, ein einfacher Netzanschluss und einige USV-Anlagen – und schon hatten sie ein Rechenzentrum. Diese Art von Rechenzentrum war jedoch klein und wenig zuverlässig. Das Internet, das sich seit Ende der 1990er-Jahre rasant entwickelt hat, steigerte die Nachfrage nach Rechenzentren enorm. Daher gab es bei dieser Art von Rechenzentrum unlösbare Probleme: Platzmangel, unzureichende Stromversorgung, fehlende Redundanz und keine SLA-Garantie. Dies veranlasste Nutzer, nach alternativen Rechenzentren für ihre Geschäftsanwendungen zu suchen. Gleichzeitig entstanden neue und bestehende Rechenzentren Anforderungen an die Netzwerkverbindung. Daraus entwickelte sich das erste DCI-Netzwerk (Data Center Interconnect), das Technologien auf physischer und logischer Netzwerkebene umfasst.

 Das ursprüngliche DCI-Netzwerk war direkt über das Internet verbunden. Später wurden aus Sicherheitsgründen Verschlüsselung und Dienstgüte (Quality of Service, QoS) eingeführt, dedizierte Leitungen genutzt und die Bandbreite direkt über Glasfaser übertragen.

Entwicklung des DCI-Netzwerks

DCInetwork

Die Entwicklung von DCI-Netzwerken von der Internetverbindung über dedizierte Leitungen mit mehreren Millionen Mbit/s bis hin zur heutigen Multi-10T-WDM-Verbindung verlief innerhalb kurzer Zeit und ist objektiv betrachtet eine Reaktion auf die Entwicklung des Internets. Anfänglich nutzten Anwender VPN-Tunnel im öffentlichen Netzwerk, um ihre Dienste direkt über dieses zu übertragen. Diese Methode war jedoch durch verschiedene Faktoren des öffentlichen Netzwerks beeinträchtigt (z. B. globale Netzwerküberlastung, unzureichendes Routing, Leitungsjitter, Verbindungsabbrüche, Firewalls usw.). Aufgrund der Kosten eignete sie sich nur für geringes Datenaufkommen, niedrige Anforderungen an die Bandbreitenqualität, nicht-Echtzeit-Anwendungen und geringe Sicherheitsanforderungen. Später rückte die Nutzung in Rechenzentren immer stärker in den Fokus, und die Unternehmen begannen, die Implementierung schrittweise auszuweiten, wodurch die Anzahl der Server linear anstieg. Nach der Bereitstellung einer großen Anzahl von Diensten haben diese über das Netzwerk übertragenen Dienste zunehmend Auswirkungen auf Unternehmen und Branchen, sodass auch die Anforderungen an das Netzwerk immer höher werden. Dies spiegelt sich zunächst in der Bandbreite und der Verbindungsstabilität wider, weshalb Rechenzentrumsnutzer beginnen, dedizierte Leitungen von Betreibern zu mieten. MSTP-Dedizierte Leitungen, die über das SDH-Netzwerk übertragen werden, erfreuen sich aufgrund ihrer hohen Stabilität, größeren Bandbreite und des hohen Grades an Betreibermultiplexing zunehmender Beliebtheit.

Später, mit der anhaltenden, explosionsartigen Entwicklung des Geschäfts, stiegen die Anforderungen an Verzögerung und Redundanz der Datenübertragung zwischen Rechenzentren, insbesondere für Finanzkunden, die besonders hohe Anforderungen an die Verzögerung stellten, sodass auch die Anforderungen an dedizierte Leitungen zunahmen.

erhöht; Oder die Benutzer beginnen, eine große Granularität zu benötigen, wie z. B. 2,5 Gbit/s, 10 Gbit/s Single-Link-Bandbreite, und benötigen außerdem einen Dual-Routing-Schutz, um sicherzustellen, dass die LSA 99,9 ...

 Trotzdem ist die Entwicklung des Internets enorm, und Geschäftstrends wie Log-Übertragung und Datenbanksynchronisierung gewinnen zunehmend an Bedeutung. Angesichts von Kosten, Übertragungszeit, Servicequalität usw. haben führende Unternehmen (insbesondere Internetkonzerne mit großen Datenmengen wie Google und Facebook) begonnen, DCI-Netzwerke durch die Anmietung von Glasfaserkabeln ohne Betreiber aufzubauen. Anfänglich war dies die einzige Möglichkeit, ein einzelnes Signal über eine einzelne Glasfaser zu übertragen. Beispielsweise konnte ein 10G-ZR-Modul mit zwei Glasfasern eine Entfernung von 80 Kilometern überbrücken. Der Nachteil dieser Methode besteht jedoch darin, dass einerseits der Glasfaserverbrauch linear mit der Bandbreite und damit die Kosten steigen (ein seit Langem bestehendes und schwerwiegendes Problem). Andererseits reichte die 10G-Bandbreite einer einzelnen Glasfaser für das Unternehmenswachstum nicht mehr aus, weshalb die DCI-Netzwerke in die WDM-Ära übergingen.

Im WDM-Zeitalter etablierten sich zwei Verfahren im DCI-Netzwerk: CWDM (Coarse Wavelength Division) und DWDM (Dense Wavelength Division). Aus Kostengründen nutzten einige Anwender zunächst 10G-CWDM-Optikmodule für die DCI-Verbindung. Dieses System unterstützt jedoch maximal 16 Wellenlängen bei 10G, und EDFA (Early Dual-Field Amplifier) ​​kann das Signal bei der Wellenlänge von CWDM nicht verstärken. Zudem ist die passive Übertragungsdistanz begrenzt. Angesichts des stetig steigenden Bedarfs an großflächiger Datenübertragung müssen Anwender daher auf DWDM-Systeme mit höherer Kapazität und Leistung umsteigen.


Veröffentlichungsdatum: 06.12.2022