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10G-ONU-Anpassung an 10G/10G-Symmetrie und 10G/1G-Asymmetrie – Teil 2

Beschreibung der Zeichnungen

Abb. 1 ist ein Flussdiagramm eines Verfahrens, mit dem sich onu an die 10g/10g-Symmetrie und die 10g/1g-Asymmetrie in einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung anpassen kann.

Detaillierte Methoden

Die vorliegende Erfindung wird im Folgenden zusammen mit den beigefügten Zeichnungen und Ausführungsbeispielen näher beschrieben.

Das Onu in der Ausführungsform der vorliegenden Erfindung passt sich der 10g/10g-Symmetrie und der 10g/1g-Asymmetrie an und wird in einem 10gepon-Szenario angewendet.

Auf dieser Grundlage, wie in Abbildung 1 dargestellt, passt sich das Onu in der Ausführungsform der vorliegenden Erfindung an die 10g/10g-Symmetrie und die 10g/1g-Asymmetrie an, wobei folgende Schritte erforderlich sind:

s1: Beim Start des ONU wird der Typ des optischen Moduls ermittelt. Handelt es sich um ein symmetrisches optisches Modul, kann der ONU sowohl im symmetrischen als auch im asymmetrischen Modus betrieben werden. In diesem Fall wird mit s2 fortgefahren. Ist das optische Modul hingegen asymmetrisch, kann der ONU nur im asymmetrischen Modus arbeiten. Er ist dann ausschließlich für den symmetrischen 10g/10g-Modus geeignet und wird direkt beendet, um die Betriebskosten zu senken und die Arbeitseffizienz zu steigern.

s2: Wenn der ONU vom Zustand „Licht aus“ in den Zustand „Licht an“ wechselt, wird der Typ des optischen Moduls des ONU erneut ermittelt. Handelt es sich um ein symmetrisches optisches Modul, wird zu s3 fortgefahren (Grund ist derselbe wie bei s1). Handelt es sich um ein asymmetrisches optisches Modul, wird der Vorgang direkt beendet (Grund ist derselbe wie bei s1).

Das Prinzip von s2 ist folgendes: Der Grund für den Wechsel des ONU vom Dunkelzustand zum Leuchtzustand liegt im Austausch des optischen Moduls. Daher muss der Modultyp erneut ermittelt werden, um die genaue Funktion des ONU sicherzustellen. Da der ONU in manchen Fällen beim Anschluss an die Glasfaser eingeschaltet ist und somit permanent das vom OLT gesendete Downlink-Licht empfängt, kann er den Wechsel vom Dunkelzustand zum Leuchtzustand möglicherweise nicht erkennen. Um sicherzustellen, dass s2 diesen Wechsel überwacht, muss die Lichtempfangsfunktion des optischen Moduls während des Startvorgangs des ONU in s1 deaktiviert und nach Abschluss des Startvorgangs wieder aktiviert werden. Dadurch wird ein Ereignis erzeugt, das den Wechsel des ONU vom Dunkelzustand zum Leuchtzustand auslöst.

Die Vorgehensweise zur Ermittlung des Typs des optischen Moduls in S2 ist wie folgt: Über I2C (einen einfachen, bidirektionalen Zweidraht-Synchronbus von Philips) werden die Register des optischen Moduls ausgelesen, um die Typinformationen (Hersteller- und Modellbezeichnung) zu erhalten. Anschließend wird anhand dieser Informationen der entsprechende Modultyp ermittelt. Im Detail wird dazu die Datenbank für optische Module lokal vorkonfiguriert. Diese Datenbank enthält die Typinformationen des optischen Moduls sowie den zugehörigen Typ. Der zugehörige Typ wird als Modultyp verwendet.

s3: Ermitteln Sie den aktuellen Betriebsmodus von onu. Befindet sich onu im symmetrischen Modus, muss gemäß OLT geprüft werden, ob onu in den asymmetrischen Modus umgeschaltet werden soll (fahren Sie zu s4). Befindet sich onu im asymmetrischen Modus, muss gemäß OLT geprüft werden, ob onu in den symmetrischen Modus wechseln soll (fahren Sie zu s5).

s4: Prüfen Sie, ob die Anzahl der vom OLT im asymmetrischen Modus gesendeten Fensterinformationen den festgelegten Schwellenwert überschreitet (mehrere Prüfungen erfolgen aus Gründen der Robustheit; in dieser Ausführungsform fünfmal). Ist dies der Fall, beweist dies, dass der OLT nur über Uplink-1G-Fähigkeiten verfügt, d. h. er befindet sich im asymmetrischen Modus. In diesem Fall wird der Betriebsmodus der ONU vom symmetrischen in den asymmetrischen Modus umgeschaltet. Andernfalls beweist dies, dass der OLT nur über Uplink-10G-Fähigkeiten verfügt (d. h. die ONU hat Fensterinformationen im symmetrischen Modus gesendet). Der OLT unterstützt also den symmetrischen Modus. In diesem Fall bleibt der Betriebsmodus der ONU erhalten.

s5: Prüfen Sie, ob die Anzahl der vom OLT im symmetrischen Modus gesendeten Fensterinformationen den vorgegebenen Schwellenwert (in dieser Ausführungsform 5) erreicht hat. Ist dies der Fall, beweist dies die Uplink-Fähigkeit des OLT über 10 Gbit/s und der OLT wechselt vom asymmetrischen in den symmetrischen Modus. In diesem Fall wird der Betriebsmodus des ONU ebenfalls vom asymmetrischen in den symmetrischen Modus umgeschaltet. Andernfalls beweist dies, dass der OLT nur 1 Gbit/s Uplink-Fähigkeit besitzt, sich also im asymmetrischen Modus befindet. In diesem Fall bleibt der Betriebsmodus des ONU unverändert.

Die Fensterinformationen des asymmetrischen Modus in s4 und die Fensterinformationen des symmetrischen Modus in s5 werden aus dem vom OLT ausgegebenen mpcpgate-Frame gewonnen. Die Fensterinformationen des asymmetrischen Modus entsprechen den Uplink-1G-Fensterinformationen, die des symmetrischen Modus den Uplink-10G-Fensterinformationen.

Unter Bezugnahme auf s1 bis s2 ist ersichtlich, dass die Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zunächst den Typ des ONU präzise ermittelt, und unter Bezugnahme auf s3 bis s5 ist ersichtlich, dass die Ausführungsform der vorliegenden Erfindung den Betriebsmodus des OLT erkennen und den Betriebsmodus des ONU entsprechend dem Betriebsmodus des OLT anpassen kann, um eine perfekte Anpassung von OLT und ONU zu erreichen, und die im Stand der Technik auftretende Diskrepanz zwischen dem lokalen Endmodus und dem Remote-Endmodus wird vermieden.

Das ONU in der Ausführungsform der vorliegenden Erfindung eignet sich für symmetrische 10g/10g- und asymmetrische 10g/1g-Systeme und ist dadurch gekennzeichnet, dass das System ein ONU-Erkennungsmodul, ein Modul zum Umschalten des symmetrischen Modus und ein Modul zum Umschalten des asymmetrischen Modus umfasst, die auf dem ONU angeordnet sind.

Das ONU-Erkennungsmodul dient dazu, die Lichtempfangsfunktion des optischen Moduls während des Startvorgangs des ONU abzuschalten und den Typ des optischen Moduls zu ermitteln. Handelt es sich um ein asymmetrisches optisches Modul, wird der Betrieb eingestellt; handelt es sich um ein symmetrisches optisches Modul, wird der Typ des optischen Moduls erneut ermittelt, sobald der ONU vom Nicht-Licht- in den Lichtzustand wechselt.

Wenn es sich beim optischen Modul um ein symmetrisches optisches Modul handelt, ermitteln Sie den Typ des optischen Moduls des ONU. Wenn es sich um ein symmetrisches optisches Modul handelt, bestimmen Sie den aktuellen Betriebsmodus des ONU. Wenn der Betriebsmodus des ONU ein symmetrischer Modus ist, senden Sie ein Signal zum Umschalten des symmetrischen Modus an das Modul zum Umschalten des symmetrischen Modus; wenn der Betriebsmodus des ONU ein asymmetrischer Modus ist, senden Sie ein Signal zum Umschalten des asymmetrischen Modus an das Modul zum Umschalten des asymmetrischen Modus und schalten Sie die Lichtempfangsfunktion des optischen Moduls nach dem Start des ONU ein;

Wenn es sich bei dem optischen Modul um ein asymmetrisches optisches Modul handelt, wird der Betrieb eingestellt.

Das Modul zur Umschaltung des symmetrischen Modus dient dazu: nach Empfang des Signals zur Umschaltung des symmetrischen Modus zu prüfen, ob die Anzahl der vom OLT im asymmetrischen Modus ausgegebenen Fensterinformationen einen bestimmten Schwellenwert erreicht oder nicht, und falls ja, den Arbeitsmodus des ONU vom symmetrischen Modus in den asymmetrischen Modus umzuschalten; andernfalls den Arbeitsmodus des ONU beizubehalten;

Das Modul zur Umschaltung des asymmetrischen Modus dient dazu: Nach Empfang des Signals zur Umschaltung des asymmetrischen Modus zu prüfen, ob die Anzahl der vom OLT an den symmetrischen Modus gesendeten Fensterinformationen den festgelegten Schwellenwert überschreitet, und falls ja, den Arbeitsmodus des ONU vom asymmetrischen Modus in den symmetrischen Modus umzuschalten; andernfalls den Arbeitsmodus des ONU beizubehalten.

Die Fensterinformationen des asymmetrischen Modus im Modul für symmetrische Modusumschaltung und die Fensterinformationen des symmetrischen Modus im Modul für asymmetrische Modusumschaltung werden im vom OLT gesendeten mpcpgate-Frame erfasst; die Fensterinformationen des asymmetrischen Modus sind die Uplink-1g-Fensterinformationen, die Fensterinformationen des symmetrischen Modus im Modul für asymmetrische Modus sind die Uplink-10g-Fensterinformationen.

Es sei darauf hingewiesen, dass die oben genannte Aufteilung der Funktionsmodule im vorliegenden Ausführungsformalbeispiel lediglich der Veranschaulichung dient, wenn das System die Kommunikation zwischen den Modulen durchführt. In der Praxis kann die Funktionszuordnung je nach Bedarf durch verschiedene Funktionsmodule realisiert werden. Das heißt, die interne Systemstruktur ist in unterschiedliche Funktionsmodule unterteilt, um alle oder einen Teil der oben beschriebenen Funktionen zu erfüllen.

Die vorliegende Erfindung ist nicht auf die oben genannten Ausführungsformen beschränkt. Fachleute können, ohne vom Prinzip der vorliegenden Erfindung abzuweichen, Verbesserungen und Modifikationen vornehmen, die ebenfalls unter den Schutzbereich der vorliegenden Erfindung fallen. Inhalte, die in dieser Beschreibung nicht detailliert beschrieben sind, gehören zum Stand der Technik und sind dem Fachmann bekannt.


Veröffentlichungsdatum: 13. Juni 2023